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Buchrezension

[Rezension] Can you help me find you? – Amy Noelle Parks

Titel: Can you help me find you?
Autorin: Amy Noelle Parks
Seitenzahl: 368
Verlag: Wunderlich
Originaltitel: The Quantum Weirdness of the Almost-Kiss
Übersetzerin: Henriette Zeltner

Evie und Caleb sind seit sie Kinder sind beste Freunde. Caleb ist für Evie „Zuhause“, bei ihm brauch sie sich nicht zu verstellen und kann sich geben wie sie ist, trotz ihrer ganzen Ängste. Beide sind an der Newton Academy für Mathematik und Naturwissenschaften Schüler und mit ihnen auch Leo, ein neuer Typ, bei dem sich Evie endlich traut mutiger zu werden. Und das obwohl Caleb gehofft hatte, er wäre der Auserwählte, wenn Evie die Liebe für sich entdeckt. Kann das gut gehen?

 

Dieses Buch war bereits schon deshalb ein Highlight, weil ich es zusammen mit Tina und Marieke gelesen habe. Ein Buddyread ist immer wieder toll. Man tauscht sich über ein Buch aus und denkt somit bewusster über das Geschehene nach. Irgendwie wird die Geschichte für mich damit intensiver. Doch auch so hatte dieses Buch einige spannende Momente.

 

Aus zwei Sichten, nämlich Calebs und Evies, tauchen wir in die Geschichte ab und erleben den Alltag an den Newton Academy. Und diese Schule ist wirklich für besondere Schüler gedacht. Mittels Stipendiums oder ausreichend Geld ist ein Besuch dieses Internats möglich. Dafür wird man in allen Naturwissenschaften und in der Mathematik maximal gefördert und gehört sicherlich am Ende zur Elite innerhalb der Universität, auf der man studieren wird. Und genau dahin gehören Evie, Caleb und Leo auch. Sie sind wirklich schlau, beschäftigen sich mit komplexen Sachverhalten und nehmen an einem nationalen Wissenschaftswettwerbe teil, an dessen Ende mögliche Stipendien warten.

 

Der Plot schreit ja bereits nach einer Dreiecksbeziehung und natürlich manövrieren sich die Protagonisten genau dort hinein. Dabei ist positiv zu sehen, wie sehr Evie an dem Zulassen der Gefühle wächst. Sie macht in meinen Augen eine wirklich großartige Entwicklung durch, auch wenn diese manchmal zu schnell und sprunghaft wirkt. Caleb hingegen muss zunächst erkennen, dass freundschaftliche Liebe mehr Wert ist, als die erste verspielte Liebe. Auch wenn ihn der Gedanke, Leo und Evie zusammen zu sehen, fast umbringt, vergisst er nie, dass Evie ihn braucht und steht ihr jederzeit zur Seite, egal wie sehr es ihn schmerzt. Genau das bewundere ich an Caleb, er ist immer für Evie da und stellt, meines Erachtens, seine Gefühle für sie immer wieder zurück.

 

Neben der Dreiecksgeschichte, die zum Glück bis auf das Ende, relativ „unschnulzig“ bleibt, sind es vor allem wissenschaftliche Themen, die das Buch spannend machen. Und auch wenn ich nicht wirklich viel verstehe, so wird klar, wie besonders fast alle Schüler der Newton Academy sind. Zudem spielen auch Evies Angststörungen eine große Rolle, ihr Kampf damit ist ein immer wiederkehrendes Thema und beschäftigt damit auch die Leserin. Man erkennt dabei auch sehr gut, dass eine Veränderung, z.B. weg von den Eltern, hilfreich sein kann, um endlich über sich hinauszuwachsen. Insgesamt wird immer wieder klar, dass es in „Can you help me find you?“ auch um das Erwachsenenwerden und die damit einhergehenden Probleme geht.

 

 

Fazit:

Dieser Buddyread hat echt viel Spaß gemacht und „Can you help me find you?” ist eine wirklich tolle Coming-of-Age-Geschichte mit vielen wissenschaftlichen Exkursen. Die Dreiecksbeziehung sorgt natürlich für jede Menge Spannung und man hofft natürlich auf ein tolles Happy-End. Insgesamt macht „Can you help me find you?“ unheimlich viel Spaß und ich konnte mich beim Lesen sehr gut in die Geschichte fallen lassen.

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1 Comment

  • Reply Tina

    Liebe Sandra,

    der Austausch war echt klasse und das Buch las sich super weg, auch die Nebencharaktere waren super wie Eves beste Freundin.
    Auf jeden Fall war es mal ein anderer Hintergrund trotz Schulliebe.

    Liebe Grüße
    Tina

    Juli 18, 2020 at 9:05 pm
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