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Buchrezension

[Rezension] Sieben Lügen – Elizabeth Kay

Titel: Sieben Lügen
Autorin: Elizabeth Kay
Seitenzahl: 382
Verlag: Lübbe
Übersetzer: Rainer Schumacher
Originaltitel: Seven Lies



Eine kleine Lüge, mehr ist es am Anfang nicht. Eine Lüge die Jane leicht von den Lippen geht, denn sie will es ihrer besten Freundin Marnie recht machen. Nie hätte sie gedacht, dass daraus sieben fatale Lügen, inklusive eines Todesfalls, werden würden.

 

Für Jane ist Marnie die Liebes ihres Lebens, nicht auf romantische Weise, sondern sie ist einfach die beste Freundin die sich Jane wünschen könnte. Sie teilt jegliche Gefühle und Besitz mit ihr. Doch als sowohl Jane als auch Marnie, sich in einen Mann verlieben scheint etwas zu zerbrechen. Also lügt Jane um Marnie zu Gefallen, um sie weiterhin in ihrem Leben zu haben. Die Dynamik zwischen den beiden ist unglaublich ungleichmäßig, während Marnie scheinbar nach vorne schaut und leben will, ist Jane hängen geblieben. Ihr ganzer persönliche Ballast zieht sie zurück und sorgt für eine Art Stillstand im Leben.

 

Die Geschichte von Jane und Marnie ist spannend, aber es kam nicht wirklich die typische Thriller-Stimmung auf. Der Todesfall schockiert, es gibt einige Fäden, die gesponnen werden, aber kaum ein Ende finden, sie verlaufen einfach im Nichts am Ende des Buches. Das ist natürlich echt schade, denn klar muss auch falsche Fährten geben, aber komplette Nebenstorys aufzubauen, und dann nichts damit zu machen, sorgt bei mir einfach nur für Ratlosigkeit. Die Auflösung am Ende hat nochmal für leichte Gänsehaut gesorgt, hat aber kaum aufwerten können, das vorab zu viel Verwirrung herrschte.

 

Aber es ist ja nicht alles schlecht, zum Abschluss möchte ich noch die Idee der sieben Lügen loben, denn tatsächlich hat man immer wieder die Auswirkungen der Lügen gespürt und sich immer wieder gefragt, was wäre, wenn sie nicht gelogen hätte. Dieses Konzept ist faszinierend und sorgt für einiges an Grübelei beim Leser, aber es war dennoch nicht spannend genug, um meine Nerven zu kitzeln.

 

 

Fazit:

Man hat es vermutlich schon gemerkt in den voran gegangen Worten. Die Idee von „Sieben Lügen“ ist gut und es gibt ein paar Gänsehaut-Momente, leider nicht genug und leider zu viele lose Fäden, die nicht wieder aufgegriffen wurden, obwohl vorab viel Zeit hineingesteckt wurde. Mich konnte dieser Thriller nicht überzeugen.

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